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Was tun wenn mich diese Enge wahnsinnig macht? – Tipp20

Sicherlich kennst Du auch dieses beengte Gefühl in den Flugzeugen.

Meistens sind die Billigflieger enger, als eine große Maschine, bei der ein Flug aber leider oft das 3-fache kostet.

Wenn Du finanziell die Möglichkeit hast einen geräumigen Flieger zu nehmen, dann tu das auf jeden Fall. Zumindest so lange, bis Du Deine Flugangst im Griff hast.

Denn wenn Du erst einmal mehr Platz um Dich herum hast, dann ist es auch einfacher die Entspannung zu fühlen.

Die Beengtheit im Flugzeug ist die eine Sache.

Doch noch weit schlimmer ist die Beengtheit, die Du spürst, sobald Du an Fliegen denkst.
Denn nicht nur kleine Flugzeuge engen ein, sondern auch Angstgefühle engen ein. Sehr sogar.

Und das wiederum drückt sich in körperlichen Beschwerden und auch in der Körperhaltung aus.

Man hat das Gefühl nicht mehr frei atmen zu können und will eigentlich nur noch weglaufen um sich zu schützen.

Wenn jemand Angst hat, dann sind die Schultern meist hochgezogen und der Blick gesenkt.

Der Gesichtsausdruck ist fast wie eingefroren und meistens reduziert sich das Sprechen auf ein Minimum.

Man wird keinen zufrieden lächelnden Menschen finden, der Angst hat.

Versuche Dich selbst einmal zu beobachten…. 🙂

Denke jetzt einmal intensiv an Deinen nächsten Flug.

Stell Dir vor, wie Du eincheckst, Deine Koffer aufgibst und auf Deine Maschine wartest.
Vor Deinem inneren Auge betrittst Du das Innere des Flugzeuges und suchst nach Deinem Platz.

Überprüfe jetzt einmal, welche Körperhaltung Du eingenommen hast.

Wo sind Deine Schultern?
Ist Dein Rücken gerade oder gekrümmt?
Welchen Gesichtsausdruck hast Du? Freundlich oder eher leidend?
Was ist mit Deiner Atmung? Ist sie gleichmäßig und tief oder eher kurz und schnell?
Wo geht Dein Blick hin. schaust Du geradeaus, nach oben oder unten?

Merke Dir diese Antworten.

Und jetzt stell Dir einmal eine Situation vor, in der Du Dich so richtig gut fühlst.
In der Du Dich so richtig geborgen und zuhause fühlst.
Oder mit einem lieben Menschen, bei dem Du Dich frei und geliebt fühlst!

Vielleicht auch eine Situation, in der Du so richtig von Herzen lachst.
Vielleicht sogar einen Lachanfall hast.

Geh mal so richtig tief rein, in dieses gute Gefühl!

Und jetzt? Beweg Dich nicht!

Und schau Dir mal Deine Körperhaltung jetzt an.

Wo sind Deine Schultern?
Welche Haltung hat Dein Kopf.
Eher geneigt oder erwartungsvoll geradeaus oder träumerisch in den Nacken oder auf die Schulter gelegt?
Was ist mit Deinen Gesichtsmuskeln? Sind sie verbissen angespannt oder völlig entspannt und vielleicht angespannt um zu grinsen?
Was ist jetzt mit Deiner Atmung? Wahrscheinlich total entspannt und zufrieden oder? 🙂

Präge Dir diese Gut-fühl-Körperhaltung ein.
Versuche jetzt mit dieser Gut-fühl-Körperhaltung einmal die Angst von vorhin zu fühlen.

Aber Achtung!
Dein Körper will automatisch wieder in die Angst-Haltung wechseln.

Behalte unbedingt die Gut-fühl-Körperhaltung bei!

Ja, auch mit dem Grinsen im Gesicht, dass Du gerade noch hattest!

Genau! Lächle, sitze gerade und den Kopf erwartungsvoll gerade aus und mit strahlenden Augen und versuche in dieser Haltung Angst zu fühlen.

Jetzt mußt Du wahrscheinlich genau so lachen, wie ich es muß, wenn ich diese Übung mache.

Ich versichere Dir, es geht einfach nicht, dass Du Dich schlecht fühlst, wenn Du diese „fröhliche“ Körperhaltung hast.

Warum nicht?

Unsere Gedanken/Gefühle beeinflussen unseren Körper.
Das gilt aber auch umgekehrt.
Unser Körper beeinflusst unsere Gedanken/Gefühle

Wir sind also dahingehend geprägt, dass wir, wenn es uns schlecht geht, eine „Charlie-Brown-Haltung“ einnehmen und wenn wir gut drauf sind aus jeder Pore heraus strahlen und energiegeladen sind wie „Tigger“ 🙂

Deswegen kannst Du auch Deiner Flugangst entgegenwirken, wenn Du auf Deine Körperhaltung achtest.

Sobald Du merkst, dass die Angst kommt, erinnere Dich an Deine Gut-fühl-Körperhaltung und nimm sie sofort ein.

Egal, was Deine Gefühle sagen. Trickse die Angst einfach aus, und stelle alle Schalter in Dir durch Deine neue Gut-fühl-Körperhaltung auf „Gutfühlen“.

Du wirst nicht nur staunen, sondern auch zufrieden vor Dich hingrinsen, wenn Du Deine Flugangst ausgetrickst hast! 🙂

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Dreh die Angst herum – Tipp19

Heute möchte ich einen Tipp
gegen Flugangst
mit Dir teilen, der sich vielleicht
im ersten Moment etwas
seltsam“ anhört,
der aber witzigerweise bei
sehr vielen Menschen funktioniert.

Probier ihn doch einfach mal aus! 🙂

Jetzt geh nach Innen und erinnere Dich an eine Zeit, in der Du die Flugangst wirklich spüren konntest. Erinnere Dich einmal an die Angst

Jetzt beantworte diese Frage – Du kannst auch Dein Unterbewusstes antworten lassen:

„Wenn Du dieses Gefühl spürst, diese Angst – in welche Richtung bewegt sie sich?“

Denn nichts im Menschen ist statisch – alles bewegt sich. Wenn Du aufmerksam sein kannst, wirst Du feststellen, dass sie sich vielleicht in die eine Richtung dreht – oder in die andere…

Erinnere Dich daran, wir bestehen alle aus Wasser. Und wenn Wasser abfliesst, dann weiß es immer in welche Richtung es sich zu drehen hat. 😉

Geh einfach nach Innen und finde heraus, in welche Richtung Deine Flugangst sich bewegt.

Nimm alle Antworten wahr, die da kommen.

Wahrscheinlich kommt Dir spontan eine Antwort. Auch wenn Du Dich danach fragst, ob das wirklich richtig ist – oder ob Du da nicht noch einmal nachschauen solltest – vertrau Dir einfach.

Dein Unterbewusstsein weiß es ganz genau. Deine Flugangst hat eine bestimmte Richtung, in die sich bewegt.

Egal, in welche Richtung Deine Angst sich dreht, jetzt, nimm sie – und dreh sie genau in die andere Richtung. Ohne Grund – einfach tun.

Wenn sie sich zum Beispiel nach vorne dreht, dann nimm sie heraus aus Deinem Körper, lass sie anders herum drehen und stecke sie wieder zurück.

Oder wenn sie sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, dann hole sie einfach heraus aus Deinem Körper, dreh sie in die andere Richtung, in den Uhrzeigersinn und hole sie zurück in Deinen Körper.

Ändere die Drehrichtung – jetzt!

Du kannst das jetzt tun. Es ist Dein Körper – Dein Gehirn – Dein Geist – Du kannst damit tun, was Du willst. Es ist Dein ganz natürliches Recht. Finde die Drehrichtung heraus. Halte es an – und drehe es in die andere Richtung.

Klingt ziemlich abgefahren, doch wenn Du diese Übung jetzt mitgemacht hast – und nicht nur einfach gelesen hast, dann wirst Du merken, wie sich bei Deiner Flugangst etwas verändern konnte.

Ängste sind Gefühle, die früher einmal nützlich waren für uns – doch die meistens völlig überholt sind. Nimm sie raus aus Deinem Körper, ändere Ihre Drehrichtung und stecke sie wieder rein.

Du kannst die Richtung Deiner Gefühle steuern – Du kannst sie in die Richtung drehen lassen, die für Dich nützlich und föderlich ist.

Schreib mir in den Kommentar, wie es Dir mit dieser Übung ergangen ist! 🙂

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Die Angst unter die Lupe nehmen! Tipp 18

Der Begriff Flugangst ist seeeehr dehnbar.

Es geht von leichtem, flauen Gefühl im Magen bis hin zu panischen Attacken und Ohnmachtsanfällen.

Diese Tipps hier gegen Flugangst sind eine wirksame Selbsttherapie.

Wenn Du jedoch an einem Punkt bist, bei dem panische Anfälle mit Ohnmacht oder ähnliches auftreten, dann solltest Du unbedingt einen Psychotherapeuten oder Hypnotherapeuten aufsuchen.

Das betrifft jedoch nur ganz wenige Menschen.

Die meisten Menschen fühlen sich einfach unwohl im Flugzeug und sind froh, wenn sie wieder festen Boden unter den Füßen haben.

Auch wenn Du vor dem Flug oder bei Turbulenzen ein „Achterbahngefühl“ im Bauch hast oder mit Schweißausbrüchen und Tränen kämpfst ist das alles noch mit der Selbsttherapie zu lösen.

Es gibt Menschen, denen es nicht nur „komisch“ ist, sondern denen es richtig schlecht geht.

Aber all das hat noch lange nichts mit krankhaftem Verhalten oder gar mit Ohnmachtsanfällen zu tun.

Womit denn dann?, fragst Du Dich jetzt vielleicht. Dazu kommen wir jetzt!

Flugangst zu haben ist nicht schlimm. Du bist damit nicht alleine!

Meistens sind es sogar gerade die Menschen, die Flugangst haben, die sonst im Leben alles unter Kontrolle haben und meistens auch noch das Zepter führen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Du einen Weg aus diesem Gedankenkarussell findest.

Deswegen:

Nimm dieses Gefühl mal genau unter die Lupe.

Versuche zu erforschen, was der Auslöser dafür ist.

  • Ist es die Angst dem Piloten und den Flugbegleitern Dein Leben in die Hand zu geben?
  • Oder liegt es daran, dass im Flugzeug lauter fremde Menschen um Dich herum sind?
  • Eventuell liegt es auch an der Enge, die meist in Flugzeugen herrscht.
  • Oder fühlst Du Dich vielleicht in Deiner Freiheit eingeschränkt, weil Du im Flugzeug nicht jederzeit tun und lassen darfst, was Du willst?
  • Vielleicht liegt es auch daran, dass Du Höhenangst hast?
  • In allen Fällen habe ich eine Lösung für Dich!

    Es klingt wie ein Zauberspruch 😉 … aber alle Punkte führen immer wieder zu diesem einen zurück:

    Lerne los zu lassen!

    Denn wenn Du loslassen kannst, dann hast Du Vertrauen.

    Vertrauen in die Piloten, dass sie das Flugzeug sicher und ruhig steuern können

    Vertrauen in die Crew und in die Technik.

    Und vor allem vertrauen in Dich selbst.

    Du kannst Dir selbst auch vertrauen!

    Denn Du bist 100%ig in der Lage Deine Flugangst in den Griff zu kriegen.

    Mit diesen Tipps helfe ich Dir! Anwenden musst DU sie allerdings selbst!

    Wenn Du Unterstützung dabei brauchst das Loslassen zu lernen und zu üben, dann empfehle ich Dir dieses Audio-Programm Loslassen

    Checkliste:

    Nimm die Angst einmal genau unter die Lupe.
    Übe und lerne das Loslassen und Vertrauen zu haben.

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    Alles ist bunt … Tipp17 gegen Flugangst

    … und verschieden

    … und so verschieden die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Ziele während des Urlaubs.

    Wie sieht Dein Ziel für die schönste Zeit des Jahres aus?

  • Möchtest Du neue Menschen kennen lernen?
  • Vielleicht willst Du ja auch ein Abenteuer erleben?!
  • Hast Du für Deinen Urlaub einfach nur Entspannung eingeplant?
  • Willst Du Dir endlich einmal Zeit für Dich nehmen und ein gutes Buch lesen?
  • Oder vielleicht nimmst Du an einem Seminar teil, das im Ausland stattfindet und bei dem es Lektionen am Strand gibt?
  • Vielleicht willst du aber auch einfach Deine Seele baumeln lassen und gucken, was der nächste Tag so bringt und dabei einfach den Blick in die Ferne schweifen lassen.
  • Jetzt kommt vielleicht ein Einwand wie:

    „Ja toll, ich kann mich ja dann gut und entspannt fühlen, wenn ich im Hotel angekommen bin, aber vorher hab ich erstmal Flugangst!“

    Das kannst Du natürlich auch machen … es ist Deine Entscheidung. 😉

    Du kannst allerdings auch das Geschenk des Urlaubs voll und ganz annehmen.

    Denn mit allen Wünschen und Zielen kannst Du schon zu Hause beim Packen beginnen. Und sie im Flugzeug einfach fortsetzen!

    Jetzt fragst Du Dich vielleicht, wie DAS denn bitteschön gehen soll!?

    Ich geb‘ Dir hier ein paar Anregungen, bin mir aber sicher, dass DU viel bessere Möglichkeiten findest, Deine Urlaubsziele schon im Flugzeug im Auge zu behalten und umzusetzen. Stimmt’s!? 🙂

    Wenn Du z.B. das Ziel hast, im Urlaub neue Menschen kennen zu lernen, dann geht das nirgendwo besser, als im Flugzeug.

    Ein paar nette Worte zum Sitznachbarn und ein nettes Lächeln und schon stellt man sich einander vor.

    Wenn dann die Chemie stimmt, geht es ganz schnell und man bestellt bei den Flugbegleitern etwas zum Anstoßen (Wasser geht dafür auch ;-)) auf die neue Bekanntschaft.

    Und wenn dann beide möchten, dann kann man sich sogar während des Urlaubs verabreden und einmal abends schön essen gehen.

    Oder Wenn Du ein Abenteuer erleben willst und neue Dinge entdecken möchtest, geht das auch im Flugzeug schon 1A!

    Denn wo hat man eine bessere Aussicht und kann alles besser erfassen, als in der Luft?

    Wenn Du aus dem Fenster guckst, dann siehst Du Bergketten und vielleicht auch viele kleine und große Inseln.

    Und Du kannst beobachten, wie die Wolken sich verändern und flauschig-weich aussehen.

    Stell Dir mal vor, Dein Flug dauert ca. 4 Stunden, Du darfst kein Handy eingeschaltet haben, niemand kann an der Tür klingeln und es ist auch nicht möglich, dass Du jetzt Deine Wäsche machst oder anfängst zu staubsaugen.

    Es gibt also nichts zu tun!

    Gibt es eine bessere Möglichkeit für Dich den Flug mit Entspannung zu beginnen?

    Ein gutes Buch in die Hand und entspannt zurückgelehnt.

    Vielleicht auch mit Entspannungsmusik auf den Ohren und die Augen genießerisch geschlossen. Niemand, der Dich stört, nichts, was es noch zu tun gäbe.

    DAS ist doch Entspannung pur! 🙂

    Wenn Dein Urlaub ein Weiterbildungs-Urlaub wird, dann hast Du sicherlich schon Seminarunterlagen zugeschickt bekommen.

    Ist es nicht herrlich, ganz in Ruhe alles durchzublättern und in Dein Thema eintauchen zu können?

    Ab und zu träumerisch aus dem Fenster zu sehen und zu sehen, wie die Sonne hinter den Wolken verschwindet und wenige Augenblicke später an einer anderen Stelle wieder auftaucht.

    Wow, was für ein tolles Gefühl!

    Es gibt diese und noch viel mehr Möglichkeiten für Dich, Deinen Urlaub schon beim Packen und spätestens im Flugzeug zu beginnen.

    So hast Du auf wundersame Weise einen Tag mehr Urlaub … 🙂

    Probier es aus.
    Die Urlaubszeit ist für viele Menschen die wichtigste Zeit des Jahres.

    Genieße sie deswegen in vollen Zügen!

    Es ist DEINE Zeit.

    Nimm Dir, was Dir zusteht! 🙂

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    Ablenkung hilft garantiert! Tipp 16

    Wenn Du Kinder hast, dann kommt Dir die folgende Szene ganz sicher sehr bekannt vor:

    Dein Kind spielt wie wild und rennt und klettert und dann auf einmal … zack fällt es hin.

    Du siehst aus der Ferne schon, dass nichts fieses passiert ist, sondern der/die Kleine sich nur einfach mächtig erschreckt hat.

    Doch das Geschrei will gerade aus ihr/ihm herausbrechen …. was bleibt Dir da nur übrig? … genau:
    Ruhe bewahren, langsam hingehen und so etwas sagen wie:

    „Oooooch, guck mal was ich hier habe“ … und dann hältst Du ein ganz wichtig aussehendes Irgendwas vor seine oder ihre Augen.

    Und voller Spannung betrachtet es dieses aufregende Irgendwas-Dings und will es anfassen und haben …

    Du fragst nochmal scheinheilig nach „Willst Du das haben?“ (was ja klar ist, aber auch zur Alenkung gehört 😉 …) und gibst es ihr/ihm.

    Schon ist die Welt wieder voller Sonnenschein, denn es muß ja jetzt diese Dingsbums erforschen! 🙂 Das ist Deine Chance!

    Das funktioniert in den meisten Fällen. 😉

    Und weißt Du was? Jetzt kommt der Clou:
    Genau das Gleiche funktioniert auch bei uns Erwachsenen selbst.

    Das Zauberwort heißt:

    Ablenkung

    Ablenkung vom Schmerz, von der Angst und die Aufmerksamkeit lenken auf etwas Neues, Unbekanntes, Spannendes!

    Wenn Du also diese Möglichkeit nutzt, kannst Du Dich auch mit spannenden und angenehmen Dingen von Deiner Flugangst ablenken.

    In Tipp14 ging es ja schon um Musik in einem etwas anderen Zusammenhang.
    Musik ist also eine Möglichkeit.

    Darüber hinaus kann ich Dir absolut empfehlen, ein schönes Hörbuch anzuhören.
    Eines mit gerade genug Spannung, als dass es Dich fesselt.

    Aber es sollte nicht ZU spannend sein, weil das ansonsten eine negative Auswirkung in Bezug auf die Flugangst hat.

    Du weißt ja, in der heutigen Zeit haben viele Menschen ein Telefon, mit dem man Filme anschauen kann.
    Vielleicht gehörst Du ja auch dazu?!
    Also kannst Du auch anstatt ein Hörbuch zu hören einen Film / Serieanschauen.

    Wenn Dir das Telefon dafür zu klein ist, dann Dein iPad/Tablet-PC/Laptop mit und genieße einen Film auf einem etwas größeren Display.

    Und wenn Du Freude dran hast, dann kannst Du natürlich Dein iPad oder Telefon zusätzlich auch nutzen, um Spiele drauf zu spielen.
    Wie die Kinder eben … 😉

    Damit sich die anderen Passagiere nicht gestört fühlen, solltest Du aber unbedingt noch an Deine Kopfhörer denken und auch jeweils den Flugmodus einschalten.

    Bereite Dich also ausreichend vor!

    und decke Dich mit Hörbüchern, eBooks, Büchern, Spielen und Filmen ein. Suche Dir die Dinge ganz genau aus, mit denen Du Dich ablenken willst.

    Überprüfe beim Auswählen auch, ob Du es nur auswählen würdest, damit Du irgendwas hast, oder weil Du wirklich Lust drauf hast und Dich schon drauf freust. Vielleicht hast Du ja auch eine Buchempfehlung von Freunden.

    Oder kannst Dir ein fesselndes Hörbuch von jemandem ausleihen

    Sei vorbereitet auf einen angenehmen Flug mit tollem Zeitvertreib!! Ziel ist immer, Dich zu fokussieren auf das Positive.

    Organisiere Dir also:

    – ein schönes Hörbuch
    – einen fesselnden Roman
    – schöne Filme (hier taugen solche „heile-Welt-Filme“ oder auch „Schinken“ genannt ;-))
    – Spiele für Dein Telefon / Dein Tablet-PC / Laptop

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    Essen gegen Flugangst?! Tipp 15

    Nein, das ist kein Aufruf für eine Demo! 😉

    In Tipp 1 hatten wir es ja ganz am Anfang davon, dass es Dir gegen Deine Flugangst hilft, den Kaffeekonsum am Tag vor Deinem Flug und am Reisetag selbst, zu reduzieren. Das gilt natürlich auch für Schwarztee und Cola und andere aufputschenden Getränke.

    Doch die Getränke sind nicht das Einzige, worauf Du achten solltest.

    Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, wie es Dir geht, wenn Du vor Deinem Flug erstmal einen riesigen Teller voll mit Klöße, Soße und fettigem Fleisch futterst. Oder am Tag davor.
    Der Tag davor ist auch sehr wichtig. Denn mit solch einem Essen im Bauch lässt es sich nicht wirklich gut und erholsam schlafen. Das würde dann dazu führen, dass Du am Abreisetag völlig übernächtigt bist und Dein Körper ständig auf Achtung-Achtung! steht und Deine Flugangst nur verstärkt.

    Also ist es wichtig, dass Du am Tag vorher und am Reisetag vernünftige und leichte Nahrung zu Dir nimmst.

    Jetzt könntest Du ja sagen:
    „Naja, wenn ich gar nichts esse, dann kann ja auch gar nichts schief gehen.“
    Oder Du bist so aufgeregt, dass Du glaubst, vor lauter Aufregung keinen Bissen runter kriegen zu können.

    Hier kommt ein wichtiger Hinweis:

    Tu es trotzdem! 🙂

    Du MUSST auf jeden Fall eine Kleinigkeit essen.

    Auch wenn Dein Flug früh morgens geht, solltest Du auf jeden Fall etwas in den Magen kriegen. Und damit meine ich nicht irgendwelchen Kram, sondern gesunde Dinge, eine leichte Kost.

    Es ist wirklich wichtig, dass Du nicht mit leerem Magen fliegst.

    Denn meistens hat man, wenn man Flugangst hat, sowieso schon ein flaues Gefühl im Magen.

    Und wenn der Magen dann auch noch zusätzlich flau wird, weil nix drin ist … dann verstärkt es dieses unschöne Gefühl natürlich.

    Das kannst Du verhindern!

    Deswegen nimm Dir vorher die Zeit etwas zu essen oder wenn es sein muß, dann nimm Dir eine Kleinigkeit mit an den Flughafen.

    Richte es in aller Ruhe zu Hause und genieße es in aller Ruhe. Das tut nicht nur Deinem Magen gut, sondern beruhigt auch die Nerven!

    Achte darauf, WAS Du isst. Eine Schweinshaxe mit Klöße und Soße macht natürlich keinen Sinn 😉 … aber das weißt Du ja selbst.

    Je nach Tageszeit, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. In jedem Fall soll es jedoch leichte Kost sein.

    Hier ein paar Anregungen:

    Morgens
    Müsli mit frischen Früchten und Sojamilch
    oder
    Du mixt Dir einen eigenen Smoothie aus Deinen Lieblingsfrüchten und verrührst das Ganze mit einem Joghurt

    Mittags
    Ein leckeres Gemüsesüppchen.
    Wenn Du das Süppchen mitnehmen willst und erst vor Ort genießen willst, dann am besten die Suppe pürieren und in einem gut verschließbaren Café-to-go-Becher transportieren.

    Abends
    Entweder auch ein Süppchen oder eine leckere Gemüsepfanne mit Kräuterquark

    Du kannst natürlich jeweils das für Dich Passende einsetzen.
    Wichtig ist nur, dass es weitgehend fettarm, ballaststoffreich, zucker- und alkoholfrei ist.
    (Die asiatische Küche ist bekannt für leichte und bekömmliche Speisen.)

    Achte während dieser Zeit auch unbedingt darauf, dass Du viiiiel Wasser trinkst. Am Tag davor und am Reisetag vor allem!

    Auch wenn es im Flugzeug teurer ist als im Supermarkt, kauf Dir dort eine Flasche Wasser und trink sie immer schlückchenweise leer. Kauf auch gerne noch eine zweite oder dritte Flasche.

    Und wenn Du magst auch noch einen Fruchtsaft. Das ist gut für den Zuckerhaushalt.

    Sei es Dir wert und gönn Dir und Deinem Körper diese Erholung des genüsslichen und leichten Essens! 🙂

    Guten Flug!

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    Hast Du Töne … ? Tipp14

    … Du kennst das bestimmt:

    Die (erste) große Liebe. 🙂

    Alles ist so aufregend und schön. Und Euch verbindet sooo viel miteinander.
    Nicht nur die Liebe zueinander, sondern oft auch gemeinsame Stunden an wunderschönen Orten oder ganz besondere Erlebnisse.

    Manchmal ein bestimmtes Restaurant oder ein für euch beide ganz besonderer Song.

    Stell Dir mal vor …

    Du sitzt im Auto bist auf dem Weg zur Arbeit und da läuft im Radio ein ganz bestimmter Song….EUER Song! 🙂

    Und Du kriegst sofort ein Kribbeln im Bauch und ganz weiche Knie. Du fährst an den Straßenrand hältst an und lauscht einfach nur dem, was da aus dem Radio kommt.

    Das muß ein Zauberlied sein … denn plötzlich zaubert er Dir ein Lächeln ins Gesicht. Dieses Lächeln breitet sich aus und wird zu einem zufriedenen breiten Grinsen bis zu beiden Ohren.

    Du kuschelst Dich genüßlich in Deinen Autositz, lauscht der Melodie, und genießt dieses fast schon vergessene Gefühl verliebt zu sein. Um Dich herum verschwindet alles. Alles was gerade noch schwer oder nachdenklich war … ist einfach weg!

    Man kann beinahe überall rote kleine Herzen in der Luft um Dich herum schwirren sehen.

    Na was ist denn da passiert? 🙂

    Du sitzt doch bloß in Deinem Auto, bist auf dem Weg zur Arbeit und hörst Radio.

    Nichts weiter. Kein schöner Mann und keine hübsche Frau sitzt neben Dir und niemand hat etwas zu Dir gesagt, was Dich so glücklich machen könnte. Es ist also rein gar nichts passiert. Oder vielleicht doch? 😉

    … oder vielleicht doch!

    Denn dieser Song hat sich mit einer ganz besonderen Situation in Deinem Leben verbunden.

    Eine Situation, in der Du ein Kribbeln im Bauch gefühlt hast.
    Eine Situation, in der Du vor lauter Aufregung und Spannung ganz weiche Knie bekommen hast.
    Es war eine sehr emotionale und wunderschöne Zeit.
    Und dann lief da dieser Song! … 🙂
    Und immer, wenn Du dieses Lied hörst, erlebst Du wieder dieses wunderschöne, glückliche Gefühl in Dir.

    Und Du wünscht Dir, dass das Lied nie zu Ende geht.
    Es ist soooo gut, dieses Gefühl wieder zu erleben.

    Der Song ist sozusagen ein Anker in Dir, der Dich immer wieder an diese überwältigenden Momente erinnert!

    Musik begleitet uns oft durch unser ganzes Leben.

    Und ob es nun solch eine sehr außergewöhnlich schöne Situation ist, oder „nur“ eine, in der wir uns einfach nur rundum wohl gefühlt haben spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass diese Musik unser Begleiter und auch Wegbereiter ist.

    Wir können das sehr gut für uns, im Kampf gegen die Flugangst, nutzen, indem wir uns eine Gut-fühl-CD zusammen stellen.
    Suche Dir also all Deine Gut-fühl-oder-Kribbeln-im-Bauch-fühlen-Lieder zusammen und brenne sie Dir auf eine CD.
    Beschrifte diese CD auch liebevoll und für Dich passend. Male mit einem CD-Marker Smileys und Herzen drauf oder welche Symbole auch immer für Dich gut sind.

    Um an der Flugangst zu arbeiten, ist es grundsätzlich wichtig, dass Du in einem guten State bist. Also, dass Du „gut drauf“ bist.

    Denn von einem positiven Standpunkt aus kannst Du viel mehr in Dir bewegen, als wenn Du nicht so „gut drauf“ bist …

    Also, höre diese CD (oder Teile davon) aktiv an. Setz Dir die Kopfhörer auf, lehn Dich zurück und geniiiiiiiiiieße!!!! 🙂

    Wahrscheinlich wirst Du mit einem breiten Grinsen zufrieden in die Welt blicken und einfach nur „gut drauf“ sein.

    Nutze diesen Gut-drauf-Zustand unbedingt aus und wende Tipp 10 und Tipp 11 gegen Flugangst von diesem Blog an.

    Sehr hilfreich ist auch, wenn Du aus diesem entspannt-und-gut-drauf-sein-Gefühl heraus das Audio-Programm „Frei von Flugangst“ anwendest und so ganz entspannt Deine Flugangst einfach loslassen kannst … 🙂

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    Spickzettel gegen Flugangst? Tipp13

    Weißt Du noch, früher in der Schule?
    Da soll es Leute gegeben haben, die Spickzettel geschrieben haben.

    Vielleicht kennst Du eine/n davon? Vielleicht kennst Du sie/ihn ja auch ganz genau 😉 .

    Wenn man diese Spickzettelschreiber nach der Klausur gefragt hat, ob sie den Spickzettel denn gebrauchen konnten, haben sie meist genervt gesagt:

    Ne, so’n Mist. Alles was ich auf den Spickzettel geschrieben hatte, wusste ich. War also total überflüssig!“ …

    Warum ist das eigentlich so?
    Warum wissen wir immer schon, was drauf steht, und wozu sollte er dann noch gut sein?

    Dazu später mehr.

    Du hast bis jetzt hier auf diesem Blog bereits 12 Tipps gegen Flugangst gelesen und bestimmt auch angewendet.

    Das ist schon eine ganze Menge. Vielleicht ist es Dir ein wenig „zu viel“ an Informationen, um vor einem Flug an all diese Tipps gegen Flugangst zu denken.

    Deswegen mein heutiger Tipp:

    Schreibe Dir einen Spickzettel! 🙂

    Ja, im Ernst!
    Nimm Dir einen Tipp nach dem anderen vor und notiere das für Dich Wesentliche auf einem DIN A 4 – Blatt.
    Ja, so richtig oldstyle mit Zettel und Kuli! 🙂

    Diese erste Zusammenfassung kann ruhig etwas ausführlicher sein. Sie soll den jeweiligen Tipp einfach kurz beschreiben, mit Deinen Worten.

    Wenn Du fertig bist, hast Du 12 Zettel vor Dir, voll mit Informationen, die für Dich wichtig sind.
    Nun geht’s ans Kürzen. Denn Du weißt ja, auf einem Spickzettel ist nicht viel Platz … also nur das Wesentliche! 🙂

    Jetzt kommt also der nächste Schritt:

    Mache aus diesen 12 Zetteln 3!

    Nimm Dir 3 neue Zettel und teile sie mit dem Lineal und Kuli in jeweils 4 Teile auf.
    Nun leg die beschriebenen 12 Zettel auf die eine Seite und die noch unbeschriebenen auf die anderen Seite vor Dich.

    Wir fangen jetzt an zu Kürzen.
    Du kannst ruhig in Stichworten schreiben.
    Niemand außer Dir wird es lesen müssen.

    Und pfeiff auf Grammatik oder schöne Schrift. Hauptsache ist, dass DU es nachher noch lesen kannst und weißt, was es bedeutet.
    Einen Tipp nach dem anderen … schön kürzen und notieren.

    Fertig?
    Prima, dann hast Du jetzt 3 Zettel, die alles Wichtige enthalten, was Du wissen musst, damit Du die Flugangst in den Griff kriegst.

    Lege diese 3 Zettel jetzt irgendwo hin und notiere Dir im Kalender für den übernächsten Tag:
    „Spickzettel lesen!“ 🙂

    Am übernächsten Tag nimmst Du Dir Deine 3 Zettel zur Hand und versuchst zu entziffern und zu verstehen, was Du da geschrieben hast. 🙂

    Und jetzt kommt der finale Schritt:

    KÜRZE DIESE 3 ZETTEL AUF EINE (!) DIN A 4 SEITE!!!

    Das wird Dir jetzt sehr leicht fallen! Denn Du hast ja schon Übung darin, die Texte immer wieder noch kürzer und noch genauer zu notieren. Stimmt’s! 🙂

    Das geht jetzt also ziemlich schnell.

    Wenn Du diesen letzten Schritt erledigt hast, dann hast Du 1 DIN A 4 – Seite mit allen Informationen, die Du wissen musst!

    Nun erinnerst Du Dich sicherlich, dass ich am Anfang des Tipps gesagt habe, dass alles, was wir auf Spickzettel geschrieben haben sowieso in unserem Kopf war.

    Warum also sollst Du diese Übung trotzdem machen?

    Aus zwei Gründen.
    Erstens sind die Informationen meist erst verlässlich in dem Teil unseres Gedächtnisses, auf das wir direkt zugreifen können, wenn wir diese Übung gemacht haben.
    Und zweitens ist es unglaublich wichtig für unsere innere Sicherheit einen solchen Spickzettel bei uns zu tragen!

    Denn wenn ein Angstgefühl in uns hoch kommt, wissen wir oft einfach nicht, was wir machen sollen.
    Unser Gehirn schaltet also auf „Flucht“ oder „tot stellen“ um. Dieses Verhalten ist noch ein Überbleibsel aus unserer Urzeit-Vergangenheit.

    Es gibt, während die Angst in uns aufsteigt, in unserem Gehirn also erstmal keinen Plan B.

    Deswegen glauben wir oft, dass wir der Angst hilflos ausgeliefert sind.

    Doch mit einem Spickzettel hast Du Dir einen Plan B geschaffen.

    Jetzt hast Du eine Alternative, auf die Du zurückgreifen kannst, wenn es drauf ankommt!

    Du hast nämlich sämtliche Tipps gegen Flugangst immer wieder aufgeschrieben und umformuliert.
    Dann nochmal gekürzt und erneut aufgeschrieben.

    Alleine dadurch, dass Du Dich eingehend mit den Tipps beschäftigt hast, hat Dein Gehirn schon diese Informationen als wichtig erachtet und gespeichert.

    Du hast diese Informationen und Tipps immer und immer wieder durchgelesen und von allen Seiten betrachtet, um eine optimale kurze Version zu erarbeiten.

    Und wie heißt es so schön: Lernen durch Wiederholung! 😉

    Dein Gehirn hat jetzt endlich einen Plan B.

    Und bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass es einen Plan B gibt, trägst Du Deinen Spickzettel einfach immer bei Dir, wenn Du auf die Reise gehst!

    Falte Deinen Spickzettel mit den Tipps gegen Flugangst einfach so, dass er in Deine hintere Hosentasche passt.

    So kannst Du ihn immer fühlen und bist sicher, dass Du Deinen Plan B immer immer rausholen kannst, wenn’s drauf an kommt.

    … und Du weißt ja … das was auf dem Spickzettel steht, kennst Du eh schon in- und auswendig! 🙂

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    Viel hilft immer viel! Tipp12

    Oder vielleicht doch nicht? 😉

    Was denkst Du?

    Ist es wichtig immer über alles voll im Bilde zu sein und immer alle Informationen über TV, Zeitung und Internet „reinzuziehen„?

    Oder ist es vielleicht manchmal doch besser Dinge einfach nicht zu wissen?

    Dazu eine kleine Geschichte.
    Die Geschichte vom Würstchenverkäufer, der jeden Mittag zur gleichen Zeit mit seinem
    Würstchengrillwagen an der Ecke in der Stadt seine Würstchen verkauft.

    Jeden Tag kommt er mit einem völlig ausverkauften Wagen nach Hause und verdient so jeden Tag eine Menge Geld.

    Nun spricht sich herum, wie gut seine Würstchen sind und er ist schon immer früher am Tag völlig ausverkauft.

    Da beschließt er, sich einen größeren Grillwagen zu kaufen, damit er auch noch die Kunden, die nach Feierabend ein Würstchen kaufen wollen, bedienen kann. Er hat mittlerweile so viel Geld verdient und könnte den neuen Wagen bar bezahlen.

    So blättert er am Wochenende zufrieden lächelnd in einem Katalog für Würstchengrillwagen um sich seinen neuen Wagen auszusuchen.

    Nun kommt sein Sohn übers Wochenende nach Hause. Er studiert Betriebswirtschaft in einer anderen Stadt und besucht seine Eltern jedes Wochenende.

    Neugierig fragt er seinen Vater, was er da macht. Dieser erklärt ihm freudestrahlend: „Mein Junge, ich kaufe mir einen neuen, größeren Grillwagen! Ist das nicht toll!“ 🙂

    Der Sohn fällt aus allen Wolken. Springt auf und beginnt den Vater lautstark zu belehren. „Wie kannst Du das nur machen? Bist Du denn wahnsinnig? Wir haben gerade eine Wirtschaftskrise!!! Da kannst Du doch nicht einfach so viel Geld ausgeben und einen Grillwagen kaufen!“

    Der Vater sagt ganz beruhigend:

    „Aber ich fahre jeden Morgen mit einem voll beladenen Wagen in die Stadt und komme jeden Abend mit einem komplett ausverkauften Wagen wieder zurück. Und jeden Tag bin ich schon etwas früher ausverkauft, so dass ich sogar noch Kunden wegschicken muss.
    Also kaufe ich einen größeren Wagen, um auch diese Kunden noch bedienen zu können.“

    „Nein nein, Vater! Das darfst Du auf keinen Fall tun. Wir haben gerade eine Wirtschaftskrise und alle Unternehmen stehen kurz vor dem Aus. Ich studiere das doch gerade, glaub mir!“

    In einer nächtlichen Aufklärungsaktion erläutert der engagierte Sohn dem Vater alle Details. Zeigt ihm alle Zeitungsausschnitte und erzählt von den wildesten Radiosendungen. Er erzählt von allem, was bereits bei anderen Firmen passiert ist, und was sie im TV gezeigt haben.

    Der Vater hat keinen TV und keine Zeit investiert Radio zu hören oder Zeitung zu lesen. Der Sohn bekniet den Vater, sich doch mal all die Statistiken anzusehen, die das alles genau belegen. Schon seit Monaten ginge das so in der Welt…

    Der Sohn meint es zwar nur gut … doch bis dahin kamen all diese Dinge in der Realität des Vaters gar nicht vor. Und seine Welt war mehr als in Ordnung.

    Nachdem der Vater nun im Bilde war, bekam er es mit der Angst zu tun und bestellte den Grillwagen natürlich nicht und kaufte auch vorsichtshalber weniger Würstchen, weil er ja nun von der Wirtschaftskrise wusste und davon ausging, dass keiner mehr was kaufen wird.

    Weniger Würstchen = weniger Einnahmen = weniger Geld, was reinvestiert werden kann = auf kurz oder lang Pleite.

    Wäre es vielleicht besser gewesen, wenn der Vater nicht diese ganzen Informationen gehabt hätte?
    Richtig! Es wäre definitiv besser gewesen!

    Aber was hat diese Geschichte nun mit Flugangst zu tun? 🙂

    Du ahnst es sicherlich schon! 🙂

    Wenn Du Flugangst hast und beschäftigst Dich tagein tagaus damit, was die Medien über irgendwelche Unregelmäßigkeiten bei Flugzeugen berichten oder über Turbulenzen, die ein Flugzeug durchgeschüttelt haben, oder was auch immer … dann wirst Du mit 100%iger Sicherheit damit Deine Angst verstärken.

    Genau! All diese Informationen machen Angst.

    Es kommt direkt die Frage hoch:
    „Kann mir das auch passieren?!“

    Oder vielleicht noch schlimmer:
    „Oh mein Gott, guck mal, das wird mir sicherlich auch passieren. Ich bin doch so ein Pechvogel!“

    Viel zu wissen hilft nicht immer viel! 😉

    Und wenn Du Deine Flugangst in den Griff kriegen willst, reduziere Deinen Medienkonsum!
    Kein Scherz. Klingt erstmal seltsam, aber glaub mir, es hilft!

    Und bemühe Dich aktiv darum, Dich mit positiven Dingen zu umgeben.
    Es gibt Internetseiten, auf denen es ausschließlich positive Tagesmeldungen gibt. Das sind die Dinge, die Dich vorwärts bringen.

    Sei der Würstchenverkäufer, der nichts von einer Krise weiß und der wegen seiner Unwissenheit einfach einen Haufen Geld verdient!

    Sei der Flugreisende / die Flugreisende, der / die nichts von irgendwelchen aktuellen Unregelmäßigkeiten mitkriegt und einfach nur entspannt in den Flieger steigt und den Urlaub genießt. 🙂

    Tu es einfach! 🙂 Probier‘ es aus!

    Und wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann schau Dir nochmal Tipp11 an und vor allem WENDE ES AN!

    Du hast nichts zu verlieren … außer Deiner Flugangst!! 😉

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    Was wäre wenn … ? Tipp11

    … wir so tun als ob … 🙂

    Kommt Dir das bekannt vor? „So tun als ob“ … sicher, denn wir alle haben es damals als Kinder auf die eine oder andere Weise gespielt:
    „Komm, wir tun so, als ob wir Cowboys wären“ oder „Komm wir tun so, als ob wir Prinzessinnen wären und durchs Schloß tanzen“ oder vielleicht „Lass uns so tun, als ob wir Astronauten wären und der Teppich ist unser Raumschiff“…

    Das waren noch Zeiten, was?!
    Aber was die Kinder können, das können wir doch auch, oder? 😉

    Also komm schon, lass uns so tun als ob … wir keine Flugangst hätten.

    Wie wäre das?
    Mit welchem Gefühl würden wir uns auf den Urlaub freuen, wenn wir frei von Flugangst wären?
    Was würden wir zu uns und anderen sagen, wenn wir keine Flugangst hätten? Vielleicht sowas wie: „Hach, ham wir’s gut! Endlich Urlaub!“ 🙂
    Mit welcher Leichtigkeit würden wir ins Flugzeug steigen?
    Mit welcher Zuversicht würden wir den Flug verbringen, auch wenn mal Turbulenzen kommen?

    Wären wir vielleicht viel leichtfüßiger, fröhlicher und aufmerksamer, auf das Endziel fokussiert, nämlich den Urlaub, ohne Flugangst?
    Könnten wir vielleicht eher die tollen und angenehmen Dinge erkennen?

    Wären wir besser in der Lage neue, tolle Menschen kennen zu lernen?
    Könnten wir vielleicht auch besser entspannen?
    Sowohl vor, während, als auch nach dem Flug?
    Wäre der Urlaub vielleicht noch eher richtiger Urlaub, weil wir keine Angst mehr vor dem Rückflug hätten?

    Könnten wir uns noch besser auf die angenehmen Dinge konzentrieren und uns auch an der Aussicht im Flugzeug erfreuen?

    Welche Gerüche erwarten Dich wohl in Deinem Urlaubsort, wenn Du durch die Gassen oder zum Markt läufst?

    Wie würden wir uns den anderen Mitmenschen gegenüber verhalten?
    Wären wir vielleicht gut gelaunt und lustig?
    Würden Spaß machen und die Leute mitreißen?
    Könnten wir mit unserem Lachen alle anstecken?

    Wie wäre es denn für jemanden, dem es gerade nicht so gut geht?
    Könnten wir für ihn ein Lichtblick sein und ihn auch „anstecken“ mit unserer guten Laune?

    Wir könnten dann vielleicht nicht nur gut gelaunt sein, sondern sogar total happy … ja, richtig glücklich!
    Denn es sind nur noch positive Gedanken und Gefühle in uns, wenn wir ans Fliegen denken.

    Wir könnten uns immer und immer wieder auf einen neuen Urlaub freuen.
    Auf neue Länder und andere Völker. Und manche Orte, die uns besonders gefallen haben, öfter besuchen.
    Sehen, wie sich alles verändert.

    Vielleicht würden wir auch dadurch noch mehr tolle Sachen in unser Leben bringen.

    Die Welt mit ihren vielen Ländern ist wie ein Buch mit vielen Seiten. Wer nie reist und immer nur in einem Land bleibt, würde nur eine Seite von einem wunderschönen Buch kennen lernen.
    So ähnlich hat es Aurelius Augustinus ausgedrückt.
    Und ich finde, er hat Recht! 🙂

    Also tun wir mal so, als ob wir frei von Flugangst sind!
    Und fühlen uns einfach super! 🙂

    Freuen uns auf alles, was wir erleben und sehen werden und auf den Strand unter unseren Füßen.
    Sind gespannt auf unseren Urlaubsort. Auf die vielen anderen Menschen, die mit anderen Gewürzen kochen und wo alles irgendwie anders aber total angenehm riecht.

    Sei gespannt und tu mal so als ob! Du wirst eeecht erstaunt sein!!!

    Viel Spaß und einen wunderschönen Urlaub wünsche ich Dir! 🙂