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Zwischen unseren Ohren: Flugangst Tipp 9

Flugangst ist kein genetischer Defekt oder irgendwas in der Art! 🙂

Es ist ein Gefühl, kein tolles, aber eben ein Gefühl. Gefühle entstehen zwischen unseren Ohren … Denn für unsere Gefühle sind in erster Linie unsere Gedanken verantwortlich.

Oft passieren in unserem Kopf Dinge, die in der Realität überhaupt nicht stattgefunden haben. Diese Gedanken und Gefühle basieren auf angenommene Dinge, auf Vermutungen.

Du kennst doch bestimmt die Geschichte mit den beiden Nachbarn und dem Hammer von Paul Watzlawick aus „Anleitung zum Unglücklichsein“.

In der Geschichte ist es so, dass ein Mann ein Bild aufhängen will und zwar einen Nagel hat, aber seinen Hammer nicht findet. Also überlegt er, ob er zum Nachbarn gehen soll, um sich von ihm einen Hammer auszuleihen.
Er kommt bis zur Wohnungstür, dann kommen ihm Zweifel. Er denkt: „Was ist, wenn der Nachbar mich für ein Weichei hält, weil ich keinen Hammer habe? Vielleicht will er mir auch seinen Hammer gar nicht ausleihen?! Er hat mich heute Morgen sowieso schon so komisch angeguckt. Ich habe ihm gar nichts getan! Sicher hat er Lügen über mich erzählt. Was für eine Unverschämtheit! Der spinnt ja wohl, dieser Schnösel! So geht das nicht! Was glaubt er denn, wer er ist, dieser arrogante, einfältiger Blödmann!

Wutgeladen stapft er zum nichts ahnenden Nachbarn und klingelt wie wild bei ihm. Als dieser die Tür öffnet brüllt der Mann ihn an: „UND DAMIT SIE ES WISSEN, IHREN HAMMER KÖNNEN SIE AUCH BEHALTEN, SIE IDIOT!“

Dreht sich wütend um und lässt den Nachbarn mit offenem Mund und der Türklinke noch immer in der Hand einfach stehen.

Was ist denn da passiert?
Eigentlich nichts, denn alles was passiert ist, passierte zwischen den Ohren des Herrn, der sich den Hammer ausleihen wollte. In Wirklichkeit ist aber überhaupt nichts von dem geschehen.

Ich erzähle Dir die Geschichte, damit Du ein wenig verstehen kannst, dass Gedanken, und somit Gefühle, nicht zwangsläufig mit der Realität verbunden sind.

Das wiederum gibt Dir die Möglichkeit zu handeln. Und das „Gedanken Steuer“ an Dich zu reißen! Denn immer dann, wenn Du „handeln“ kannst, hast Du die „Macht“ die Situation nach Deinen Wünschen zu ändern!

Und das gilt auch für das Flugangst-Gefühl!
Meist sind es Schreckensbilder oder auch einfach die Angst, dem Piloten und der Maschine ausgeliefert zu sein. Nichts tun zu können. Hier ist es wichtig, dass Du lernst zu vertrauen und loszulassen. Und das Gedanken-Steuer zu übernehmen und wie ein Kapitän das Schiff ruhig im Wasser hält, auch Dein Gedanken-Steuer ruhig zu halten. So kannst Du einfach die Richtung Deiner Gedanken bestimmen und ändern. Weg von dem Gefühl der Flugangst, hin zu Vertrauen, Zuversicht und Vorfreude auf Deinen Urlaubsort. 🙂

Weißt Du, Du bist diesen Gedanken nicht machtlos ausgeliefert. Auch wenn Du das oft glaubst. Ganz im Gegenteil! DU bist Herr(oder Frau ;-)) über Deine Gedanken! In jedem Augenblick. Das bedarf vielleicht etwas Übung, aber es ist durchaus in kurzer Zeit möglich das zu lernen! Für JEDEN von uns!!! Dazu braucht man keine Vorkenntnisse oder Abitur 😉 …

Wichtig ist zu wissen: Du machst Dir diese Gedanken! Bewusst oder unbewusstDu bist der Chef und kannst deswegen bestimmen, was Du denken willst!

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